„Z wie Zukunftswerkstatt“ - Pilotprojekt
Einen „Kracher in der eigenen Kolpingsfamilie und Gemeinde“ zu planen, die Identität, das Profil und die Wahrnehmung einer Kolpingsfamilie vor Ort individuell stärken. Gleich 33 Kolpingsfamlien aus den beiden Kreisverbänden Coesfeld und Recklinghausen nahmen mit 93 interessierten und engagierten Verantwortungsträgern an der Infoparty teil. Das Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Münster hatte (am 19.4.) zur Vorstellung des Pilotprojektes „Z wie Zukunftswerkstatt“ in das Dülmener Kolpinghaus eingeladen. Unmittelbar nach der Veranstaltung sagten Teams aus 30 Kolpingsfamilien: „Wir sind Oktober dabei“!
„Offensichtlich ist mit dem Angebot dieser Zukunftswerkstatt für interessierte Kolpingsfamilien dem Kolpingwerk (DV) Münster ein Volltreffer gelungen“, höchst erfreut eröffnete Josef Holtermann (Lüdinghausen – Seppenrade), Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Coesfeld, auch im Namen seines Amtskollegen aus dem Kreisverband Recklinghausen, Wilhelm-Josef Rennebaum (Marl), die Info-Veranstaltung. In den Reihen der anwesenden 93 Verantwortlichen aus Vorständen und Gruppierungen machte sogar das Wort einer „Aufbruchstimmung“ die Runde.
Anschaulich, präzise und schnörkellos erläuterten die beiden Referentinnen des Abends, Kolping - Diözesansekretärin Kathrin Raps (Münster), und Ursula Hüllen (Dülmen – Merfeld), Diözesanseelsorgerin des Kolpingwerkes DV Münster den Anwesenden in einer Powerpoint-Präsentation Sinn und Organisation dieser Zukunftswerkstatt. „Jedes teilnehmende Team an der Zukunftswerkstatt erarbeitet eine individuelle Projekt-Idee, die sie in einem selbst bestimmten Zeitraum in der eigenen Gemeinde und Stadt umsetzen will“, so Ursula Hüllen. Zu jedem teilnehmenden Team pro Kolpingsfamilie zählen wenigstens vier Personen.
„Dieses Projekt wird dazu beitragen, die örtliche Effizienz in der ehrenamtlich durchgeführten Bildungs- und Aktionsarbeit der Kolpingsfamilien, der Gruppen und Abteilungen zu verbessern. Mit einem gemeinsam entwickelten Plan für ein Zukunftsprojekt wird jedes teilnehmende Team aus einer Kolpingsfamilie die geplante Zukunftswerkstatt verlassen“, machte Kathrin Raps im Verlauf der Präsentation den Anwesenden deutlich. Die Einstiegs-Investition für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin ist, Zeit an zwei Tagen zu haben: Am zweiten Oktober – Wochenende (Samstag und Sonntag, 13. u. 14. 10 .07) findet das Pilotprojekt Z wie Zukunftswerkstatt für interessierte Teams aus den Kolpingsfamilien der Kreisverbände Coesfeld und Recklinghausen im Pfarrheim Heilig Kreuz in Dülmen statt. Die Gesamtmoderation dieser Oktober-Veranstaltung leitet dann Andreas Fritsch, Referent für Gemeinde-Entwicklung, aus dem Bischöflichen Generalvikariat.
Die Info-Veranstaltung im Kolpinghaus Dülmen schloss mit dem Resümee, dass durch gezielte Koordinierung und Umsetzung von örtlicher Ehrenamtsarbeit das Engagement für Verantwortliche deutlich überschaubarer und einfacher wird. Schon unmittelbar nach der Veranstaltung meldeten sich Teams aus 30 Kolpingsfamilien zur Teilnahme an der Zukunftswerkstatt am 13.10. (9.00 bis 21.30 Uhr) und 14. 10. (9.00 bis 17.00 Uhr inkl. Gottesdienstfeier) im Pfarrheim Heilig Kreuz Dülmen an. Damit steht fest, dass aller Voraussicht nach wegen der starken Nachfrage ein zusätzlicher Werkstatt-Termin für die Kreisverbände Coesfeld und Recklinghausen festgelegt werden muss.
- Weiterhin können Anfragen und Wünsche direkt an die Kolping - Regionalreferenten Bernd Wiesel (Kreisverband Recklinghausen) und Bernhard Arning (Kreisverband Coesfeld) im Kolpingsekretariat in 48653 Coesfeld, Gerlever Weg 1 (T. 02541/80301, Mail: info@kolping-ms.de, gerichtet werden.
- Die Power – Point – Präsentation kann hier herunter geladen werden.

